Über die Postleitzahl 94354
Haselbach, ein Pfarrdorf im Landkreis Straubing-Bogen und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels, gibt der Postleitzahl 94354 seinen Namen. Zur Gemeinde zählen neben dem Hauptort viele kleine Weiler und Einöden wie Bayerischbühl, Höllberg und Pfarrholz, die 1971 aus der aufgelösten Gemeinde Dachsberg hinzukamen.
Der Ort wird bereits um 1100 in den Traditionsbüchern des Klosters Oberalteich als Hasalbach erwähnt, abgeleitet vom althochdeutschen Wort für Haselstaude. Die spätbarocke Pfarrkirche St. Jakobus entstand zwischen 1713 und 1718 auf einem mittelalterlichen Turm und trägt Deckenfresken des Malers Josef Wittmann aus dem frühen 20. Jahrhundert. Am Alten Friedhof erinnert seit 1958 ein Mahnmal an 28 KZ-Häftlinge, die 1945 auf einem Todesmarsch aus dem KZ Flossenbürg an Erschöpfung starben oder ermordet wurden; ihre Gräber wurden später auf den KZ-Friedhof Flossenbürg überführt.
Auf 18,4 km² kommen in der PLZ 94354 1.838 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 100 je Quadratkilometer. Der Ort liegt an der Staatsstraße 2140 und lag früher an der Bahnstrecke Straubing–Miltach; zu den Nachbarn zählen Hunderdorf, Mitterfels und Konzell.