Über die Postleitzahl 94375
Im Kinsachtal am Westhang des Gallners liegt das Pfarrdorf Stallwang, Sitz der Gemeindeverwaltung und der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft im vorderen Bayerischen Wald. Die Postleitzahl 94375 umfasst neben dem Hauptort noch Wetzelsberg sowie Landorf und Schönstein, die 1972 als eigene Gemeinden eingegliedert wurden, dazu seit 1978 den östlichen Teil der aufgelösten Gemeinde Zinzenzell.
Die Besiedlung geht auf das 8. und 9. Jahrhundert zurück, als das Kloster Pfaffenmünster bei Steinach die Gegend erschloss; später gehörte Stallwang den Freiherren von Poissl als geschlossene Hofmark. Die Pfarrkirche St. Michael stammt in ihrer heutigen Form aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, ihr spätmittelalterlicher Turm wurde beim Neubau erhöht. Am Hochaltar von 1786 bis 1789, der die Sieben Schmerzen Mariens zeigt, wirkten mit dem Bildhauer Mathias Obermayr, dem Schreiner Andreas Massinger und dem Fassmaler J. B. Scheck gleich drei Straubinger Künstler mit; die Kanzel mit Evangelistenreliefs schuf 1803 Fidelis Itelsperger.
Auf 20,5 km² leben 1.370 Menschen, das entspricht 67 Einwohnern je Quadratkilometer. Die Bundesstraße 20 führt durch die Gemeinde in Richtung Straubing und Cham, Nachbarorte sind unter anderem Konzell, Loitzendorf und Wiesenfelden.