Über die Postleitzahl 94533
Buchhofen liegt im Gäuboden des Landkreises Deggendorf und gehört zusammen mit weiteren Orten zur Verwaltungsgemeinschaft Moos. Ackerbauern siedelten bereits in der Jungsteinzeit auf den fruchtbaren Lößböden dieser Gegend; urkundlich belegt ist die Gegend seit dem 8. Jahrhundert, als Herzog Odilo um 741 dem neu gegründeten Kloster Niederaltaich Güter in Buchhofen und Mühlham übereignete. Die heutige Gemeinde entstand 1978 durch den Zusammenschluss der früheren Gemeinden Buchhofen und Ottmaring.
Den tiefgreifenden Strukturwandel der Landwirtschaft der letzten Jahrzehnte spiegelt das Bauernhofmuseum in Nindorf wider, das Johann Schreiner 1981 auf seinem eigenen Hof begründete. Schon 1958 hatten weitsichtige Landwirte der Gemeinde auf Initiative von Geiersberger den ersten Maschinenring der Welt gegründet – lange bevor Kuh- und Pferdeställe vielerorts leer standen und der vollmechanisierte Ackerbau das Dorfbild prägte.
Der Gemeindeteil Ottmaring reicht urkundlich bis 831 zurück, als König Ludwig der Deutsche ihn dem Stift Obermünster übergab; im 12. und 13. Jahrhundert saßen hier die Herren von Ottmaring als dessen Ministerialen, der bedeutendste unter ihnen war Schweicker von Ottmaring, Rat und Geldgeber Herzog Heinrichs des Natternbergers.
Die Postleitzahl umfasst 15,7 km² mit 919 Einwohnerinnen und Einwohnern, das entspricht 58 je Quadratkilometer. Nachbarorte liegen in Osterhofen, Aholming und Moos.