Über die Postleitzahl 95362
Zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge liegt Kupferberg, eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Kulmbach, die zur Verwaltungsgemeinschaft Untersteinach gehört. Die Postleitzahl deckt fast die gesamte Gemeinde ab, zu der neben dem Hauptort die Weiler Dörnhof und Unterbirkenhof zählen.
1313 erscheint der Ort unter dem lateinischen Namen „de Monte Cupri“ urkundlich zum ersten Mal, benannt nach dem Berg, in dessen Innerem einst Kupfer gefördert wurde. Als Bischof Heinrich II. von Sternberg 1326 die Stadtrechte verlieh, zählte der Ort mehrere Tausend Bewohner, und rund 1700 Bergknappen schürften Erz, das zeitweise einen Kupfergehalt von 15 Prozent erreichte – eine der herausragenden Kupfer-Mineralisierungen Europas. Heute erinnert das Bergbaumuseum an diese Geschichte, und mit seiner geringen Einwohnerzahl zählt Kupferberg zu den kleinsten Städten Deutschlands. Nordöstlich der Stadt ragt der 589 Meter hohe Magnetberg Peterleinstein markant aus dem Wald: Er besteht aus grünlichem, magnetischem Serpentinit, auf dem nur karge, seltene Pflanzen gedeihen.
Auf 8,3 km² kommen 1.060 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 128 je Quadratkilometer. Die Bundesstraße 289 verbindet Kupferberg mit dem benachbarten Ludwigschorgast und weiter nach Marktleugast; nach Untersteinach und Kulmbach ist es ebenfalls nicht weit.