Über die Postleitzahl 95463
Südlich vom Fichtelgebirge und unmittelbar an die kreisfreie Stadt Bayreuth angrenzend liegt die Gemeinde Bindlach im Landkreis Bayreuth. Die Postleitzahl deckt die Gemeinde fast vollständig ab, zu ihr zählen zahlreiche Gemeindeteile wie Benk, Stöckig, Ramsenthal und der namengebende Bindlacher Berg.
Im Trebgasttal am Rand des Fichtelgebirges liegt der Ortskern; im Gemeindeteil Stöckig vereinigen sich Furtbach und Flußgraben zur Trebgast. Auf dem Bindlacher Berg entdeckte Graf Münster in den dortigen Kalksteinbrüchen einst die ersten Saurier-Fossilien auf deutschem Boden, und noch bis in die 1990er Jahre unterhielt die US-Armee dort die Militärbasis Christensen Barracks. Die evangelische St.-Bartholomäus-Kirche entstand 1766 bis 1768 nach Plänen zweier markgräflicher Baumeister und gilt als prächtigste Markgrafenkirche Oberfrankens. Alljährlich im August zieht bei der Bärnkerwa ein als Tanzbär verkleideter Kerwabursch durch den Ort – der Brauch geht auf eine Verwechslung mit einer entlaufenen Kuh um 1880 zurück.
7.277 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 37,4 km², das entspricht 194 je Quadratkilometer. Der Bahnhof Bindlach liegt an der Strecke Bayreuth–Neuenmarkt-Wirsberg.