Über die Postleitzahl 95448
Der Osten der kreisfreien Stadt Bayreuth bildet die flächenmäßig größte der vier Bayreuther Postleitzahlen. Sie reicht von den Stadtteilen St. Johannis, Laineck und Oberkonnersreuth bis zu den ländlicheren Gemeindeteilen Thiergarten und Seulbitz und schließt zahlreiche kleine Weiler und Höfe wie Rödensdorf, Destuben und Dürschnitz ein.
Im Thiergarten diente das Gebiet den Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth lange als Jagdrevier; Markgraf Christian Ernst ließ dort ein erstes Jagdschlösschen errichten, das sein Nachfolger Georg Wilhelm 1715 durch das bis heute erhaltene Jagdschloss Thiergarten ersetzte. In dem einst ummauerten Jagdareal mit dem prächtig gestalteten Bayreuther Tor wurden vor allem Damhirsche gehegt, dazu gab es einen Fasanengarten. Seulbitz ist älter als das 1007 gegründete Bistum Bamberg, an das der Ort zehntpflichtig war; 1035 wird es in einer Urkunde Kaiser Konrads II. als „Silevvize“ genannt. Oberkonnersreuth wiederum geht vermutlich auf eine Gründung des Bamberger Dompropstes Poppo von Andechs-Meranien Anfang des 13. Jahrhunderts zurück, der die „nova villa apud Baireute“ 1231 dem Bamberger Dom schenkte.
23.149 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf 36,3 km², das ergibt 638 je Quadratkilometer.