Über die Postleitzahl 95511
Rund sieben Kilometer von Bayreuth entfernt liegt Mistelbach in der Landschaft des Hummelgaus, dort wo die Fränkische Schweiz nach Norden hin ausklingt. Die Gemeinde, Sitz einer eigenen Verwaltungsgemeinschaft, nimmt fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl ein; ihr Name geht auf die Mistel zurück, einen kleinen Bach, der hier dem Roten Main zufließt.
Mistelbach wurde 1125 erstmals schriftlich erwähnt, benannt nach einem von Misteln gesäumten Bach. Seit 1321 ist ein gleichnamiges Reichsrittergeschlecht bezeugt, das 1563 in männlicher Linie ausstarb; ihre Burg wich 1763 einem Neubau, dem heutigen Schloss. Zu den Besonderheiten der Gemeinde zählt die Schlucht Arzloch, ein als Geotop ausgewiesenes Naturdenkmal, in dessen Waldgebiet einst ein Jagdtisch des Bayreuther Markgrafen stand. Die Mistelbacher Dorfmühle blieb bis 1980 in Betrieb und war damit eine der letzten ihrer Art im gesamten Landkreis.
Die Ortsdurchfahrt an der Staatsstraße 2163 ist stark befahren und führt weiter zur Bundesstraße 22. Auf 6,1 km² leben 1.509 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 248 je Quadratkilometer. Nachbarn der Postleitzahl sind Bayreuth, Eckersdorf, Mistelgau, Gesees und Hummeltal.