Über die Postleitzahl 95691
Hohenberg an der Eger liegt im Osten des Landkreises Wunsiedel im Fichtelgebirge, direkt an der Grenze zu Tschechien, und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Schirnding. Die Eger durchfließt die Stadt, deren höchste Erhebung der 653 Meter hohe Steinberg ist; ein Grenzübergang verbindet sie mit der tschechischen Nachbargemeinde Libá.
Die Burg über der Eger entstand in der Zeit der Staufer zur Sicherung der Reichsburg Eger, ein „Bertholdus de Honberg“ wurde 1222 erstmals urkundlich genannt. 1285 erwarb Burggraf Friedrich III. von Nürnberg mit Wunsiedel und Hohenberg die ersten Besitzungen der Hohenzollern im Umfeld der Reichsstadt Eger. Ab 1413 bildete Hohenberg eines von sechs Ämtern im Sechsämterland des Markgraftums Brandenburg-Bayreuth; bis 1799 galt Ort und Burg zudem als kaiserliche Freistätte, deren einstige Grenzsteine heute im Burghof stehen. Die noch gut erhaltene sechseckige Burg mit drei runden und zwei eckigen Türmen gilt als besterhaltene Anlage im Fichtelgebirge.
1814 gründete Carolus Magnus Hutschenreuther in Hohenberg die erste Porzellanfabrik Nordostbayerns; in der ehemaligen Fabrikantenvilla ist heute das Deutsche Porzellanmuseum untergebracht, eine Abteilung des Porzellanikons. Die Stadt wurde 1960 erhoben und kam 1972 vom aufgelösten Landkreis Rehau zum Landkreis Wunsiedel.
Auf 15,6 km² leben 1.399 Menschen, das ergibt 90 je Quadratkilometer. Zu den Nachbarn zählen Arzberg, Schirnding und Thiersheim.