Über die Postleitzahl 96103
Vier Kilometer nördlich der Bamberger Altstadt liegt die Stadt Hallstadt im Landkreis Bamberg, in einer breiten Talebene am linken Mainufer nahe der Regnitzmündung. Zur Postleitzahl zählt neben dem Hauptort auch der Gemeindeteil Dörfleins, der bis Ende 1971 eine eigenständige Gemeinde war und 1972 im Zuge der bayerischen Gebietsreform eingemeindet wurde.
Ausgrabungen belegen eine jungsteinzeitliche Ackerbausiedlung um 5000 v. Chr.; urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals zwischen 741 und 747 als „Halazestat“, 805 diente er Karl dem Großen als Königshof. 1007 schenkte König Heinrich II. Hallstadt dem von ihm gegründeten Bistum Bamberg. Mit dem Bau der Mainbrücke 1395 gewann der Ort Handelsbedeutung, 1430 brannten ihn die Hussiten nieder. 1954 wurde Hallstadt zur Stadt erhoben. Heute prägen große Arbeitgeber wie der Fahrzeugteilehersteller Brose, der Reifenhersteller Michelin und die Maschinenbau Leicht GmbH die Wirtschaft; in Dörfleins besteht bis heute die Brauerei Eichhorn. 8.734 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 14,5 km², das sind 601 je Quadratkilometer.
Hallstadt liegt an der Bahnstrecke Bamberg–Hof und an der Bundesautobahn 70 von Werneck nach Bayreuth; durch die Stadt verläuft außerdem der Fränkische Marienweg. Nachbarorte sind Bamberg, Breitengüßbach, Gundelsheim, Kemmern und Oberhaid.