Über die Postleitzahl 96123
Im Ellertal liegt die Gemeinde Litzendorf, umgeben von bewaldeten Höhenzügen; zwei davon, der Geisberg und der Stammberg, sind zugleich die höchsten Punkte im Landkreis Bamberg. Nahezu die gesamte Postleitzahl entspricht ihrem Gebiet, zu dem acht Gemeindeteile zählen, darunter Lohndorf, Melkendorf, Naisa und Tiefenellern – allesamt erst 1978 im Zuge der Gebietsreform eingegliedert.
Der Name Litzendorf taucht erstmals 1129 als „Licindorf“ in einer Urkunde des Bamberger Bischofs Otto auf, seine Herkunft ist unklar – möglich sind eine Ableitung vom slawischen Wort für Bast oder vom germanischen „litzel“ für klein. Im Ortsteil Tiefenellern liegt die Jungfernhöhle, ein bei Archäologen bekannter steinzeitlicher Kultplatz im Wald. Fünf Brauereien sind in der Gemeinde bis heute ansässig – in Lohndorf gleich zwei, Hölzlein und Reh, außerdem je eine in Schammelsdorf (Knoblach), Tiefenellern (Hönig) und Melkendorf, dort unter dem Namen Brandholz-Brauerei. 6.111 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 25,8 km², das sind 237 je Quadratkilometer.
In Lohndorf liegt die katholische Pfarrkirche Mariä Geburt, an der auch die Fränkische Straße der Skulpturen vorbeiführt. Nachbarorte sind Heiligenstadt in Oberfranken, Scheßlitz, Memmelsdorf, Strullendorf und Königsfeld.