Über die Postleitzahl 96129
Östlich von Bamberg liegt die Gemeinde Strullendorf im Landkreis Bamberg, teilweise vom Hauptsmoorwald umgeben. Nur etwa die Hälfte der Postleitzahl entfällt auf das eigentliche Gemeindegebiet mit Ortsteilen wie Amlingstadt, Geisfeld und Zeegendorf; der übrige, größere Teil der Fläche liegt in den gemeindefreien Waldgebieten Hauptsmoor, Geisberger Forst und Eichwald.
Strullendorf wird 1247 durch eine Verpfändung Heinrichs I. von Bilversheim erstmals urkundlich erwähnt; die Bamberger Patrizierfamilie Tockler besaß hier bis ins 16. Jahrhundert ihren Hof und betrieb Waldbienenzucht. 1796 brannten französische Truppen den Ort nieder. Der Hauptsmoorwald selbst entstand auf eiszeitlich verwehtem Sand, sein astarmes Kiefernholz galt als ideales Material für Windmühlenflügel und Flugzeugpropeller; seit 1915 sind hier Vogelarten wie Wiedehopf und Rotmilan verschwunden, ein Teil diente bis 2014 der US Army als Truppenübungsplatz. 7.756 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 67,0 km², das sind 116 je Quadratkilometer.
Strullendorf besitzt einen Bahnhof an der Strecke nach Bamberg, auf der seit dem Jahr 2010 auch S-Bahn-Züge aus Nürnberg verkehren. Nachbarorte sind Heiligenstadt in Oberfranken, Bamberg, Hirschaid, Memmelsdorf, Litzendorf und Buttenheim.