Über die Postleitzahl 96175
Pettstadt liegt im Süden des Landkreises Bamberg, dort wo die Rauhe Ebrach in die Regnitz mündet. Zur Postleitzahl zählen fast die gesamte Gemeinde mit ihrem Hauptort sowie die kleineren Ortsteile Neuhaus, Eichenhof und Schadlos. Bis 2002 war Pettstadt Teil der Verwaltungsgemeinschaft Frensdorf, seither führt die Gemeinde ihre Verwaltung eigenständig.
Erste schriftliche Spuren des Orts reichen bis um das Jahr 1070 zurück, als er nach dem Personennamen Petto benannt wurde; 1399 entstand eine eigene Pfarrei. Bekannt ist Pettstadt heute vor allem für seine Gierfähre über die Regnitz, die als einzige ihrer Art in Oberfranken Wanderer und Radfahrer übersetzt. Um die Jahrhundertwende soll sich der Schmied Sebastian Schubert geweigert haben, auf Anweisung einer Streife ein Wirtshaus zu verlassen, wofür ihn ein Gericht freisprach – bis heute lebt seine Haltung in der Redensart „Mach's wie der Pettstadter Schmied“ fort, und ein Denkmal erinnert im Ort an ihn.
2.027 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf 9,7 km², woraus sich eine Dichte von 209 je Quadratkilometer ergibt.
Die Bahnstrecke Strullendorf–Ebrach führt durch den Ort und dient heute nur noch dem Güterverkehr. Mit einem Gewerbesteuerhebesatz von 320 Prozent ist Pettstadt deutlich günstiger für Gewerbe als etwa Nürnberg mit 467 Prozent; zu den Nachbarn zählen Bamberg, Hirschaid, Strullendorf und Frensdorf.