Über die Postleitzahl 96182
Reckendorf im nördlichen Landkreis Bamberg, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Baunach, liegt rund 14 Kilometer nordnordwestlich von Bamberg und deckt fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl ab. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort die Gemeindeteile Laimbach, Obermanndorf und Untermanndorf, die 1971 im Zuge der Gemeindegebietsreform eingemeindet wurden; ein Jahr später wechselte Reckendorf vom unterfränkischen Landkreis Ebern zum oberfränkischen Landkreis Bamberg.
Der Ort lässt sich urkundlich bis ins Jahr 855 zurückverfolgen. Von 1349 bis zu ihrem Aussterben 1544 waren die Herren von Schöffstall die örtlichen Grundbesitzer und Eigentümer des Schlosses. In Reckendorf erinnert die zur Kultureinrichtung umgebaute ehemalige Synagoge mit einer Ausstellung auf der Frauenempore an die jüdische Geschichte des Ortes bis zum Zweiten Weltkrieg; der jüdische Friedhof liegt außerhalb des Dorfes. Von einst einer Großbrauerei und fünf Kleinbrauereien bestehen heute noch zwei: die Brauerei Schroll sowie die Schlossbrauerei, die unter den Namen „Reckendorfer“ Biere und „Nawinta“ alkoholfreie Getränke herstellt. Sehenswert ist zudem die Felsengruppe Veitenstein.
Regionalbahnen Richtung Bamberg und Ebern halten am Bahnhof des Ortes, dazu führt die Bundesstraße 279 durch die Gemeinde. Auf 13,0 km² leben 2.009 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 155 Personen je Quadratkilometer. Nachbarn dieser PLZ sind Baunach, Gerach und Rentweinsdorf.