Über die Postleitzahl 96184
Der Markt Rentweinsdorf liegt in der Region Main-Rhön im Landkreis Haßberge und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ebern; er füllt fast das gesamte Gebiet dieser Postleitzahl. Zur Gemeinde zählen neben dem Hauptort die Dörfer Salmsdorf und Treinfeld sowie die Weiler Gräfenholz, Hebendorf, Lind, Losbergsgereuth, Ottneuses und Sendelbach, die zwischen 1971 und 1978 eingemeindet wurden.
Die Familie von Rotenhan ist bereits bei der ersten urkundlichen Erwähnung Rentweinsdorfs 1248 im Ort nachweisbar und prägte die Geschichte des Marktes über Jahrhunderte; 1497 wurde sie mit der vollen Zentgerichtsbarkeit belehnt. Das zwischen 1750 und 1762 erbaute Schloss Rentweinsdorf bildet zusammen mit der gegenüberliegenden, von 1597 bis 1600 errichteten Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit den Mittelpunkt des Ortes. Manche Gemeindeteile reichen noch weiter zurück: Ein „Senntinabach im Banzgau“, vermutlich das heutige Sendelbach, wird schon 804 erwähnt, Lind indirekt bereits 1199. Losbergsgereuth wiederum war nach dem Dreißigjährigen Krieg 1644 zeitweise völlig menschenleer.
Durch Rentweinsdorf führt die Bundesstraße 279, im Ortsteil Treinfeld liegt der Bahnhof an der Bahnstrecke Breitengüßbach–Maroldsweisach mit stündlichen Regionalbahnen nach Ebern und in Richtung Bamberg. Auf 24,6 km² kommen 1.551 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 63 Personen je Quadratkilometer. Zu den Nachbarn dieser PLZ zählen Ebern, Baunach, Breitbrunn und Reckendorf.