Über die Postleitzahl 96185
Schönbrunn im Steigerwald, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Burgebrach im Landkreis Bamberg, stellt gut vier Fünftel der Fläche dieser Postleitzahl; den Rest bildet das gemeindefreie Waldgebiet Lindach im Westen des Landkreises. Vor der Gebietsreform gehörten nur Oberneuses und Niederndorf zur Gemeinde, 1978 kamen vier weitere Dörfer samt ihren jeweiligen Nachbarweilern hinzu: Grub, Halbersdorf, Steinsdorf und Zettmannsdorf. Ihren heutigen Namenszusatz „i.Steigerwald“ erhielt die Gemeinde 1974.
Den Grundstein legte 1280 der Bamberger Bischof Berthold von Leiningen, als er Schloss und Dorf Schönbrunn erwarb; das dort eingerichtete Amt ging schrittweise im Amt Burgebrach auf. Zettmannsdorf wird bereits 1126 als „Scitemulesdorf“ genannt, Schloss und Dorf wurden im Deutschen Bauernkrieg 1525 zerstört und danach wieder aufgebaut. Von einst mehreren Brauereien ist im Gemeindeteil Zettmannsdorf die Brauerei Seelmann übriggeblieben; in Schönbrunn selbst wurde bis 2004 beziehungsweise 2008 gebraut. Mit über 40 Vereinen und eigenen Kerwa-Terminen in fast jedem Gemeindeteil ist das Vereinsleben ausgeprägt, dazu kommen Veranstaltungen wie das Maibaumfest und mehrere Faschingsbälle.
Durch den Hauptort führt der Fränkische Marienweg. Auf 30,8 km² leben 1.877 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 61 Personen je Quadratkilometer. Nachbarn dieser PLZ sind Burgebrach, Burgwindheim, Lisberg und Rauhenebrach.