Über die Postleitzahl 96188
Stettfeld liegt in den Haßbergen nordwestlich von Bamberg, knapp einen Kilometer vom Main entfernt, und bildet als einzige Gemarkung fast vollständig diese Postleitzahl. Nördlich des Ortes liegt der Gemeindewald Stettfeld, in dem der Stettfelder Mühlbach entspringt, der den Ort durchfließt und in den Main mündet; der Main selbst speist südwestlich zahlreiche Weiher. Die Gemeinde gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach im Landkreis Haßberge.
Stettfeld lässt sich urkundlich bis ins Jahr 778 zurückverfolgen, damit gehört der Ort zu den älter belegten Orten der Region. Als Teil des Hochstifts Würzburg wurde er 1803 säkularisiert, 1805 dem neu gebildeten Großherzogtum Würzburg zugeschlagen und fiel 1814 endgültig an Bayern. Im Ort bestehen ein Musik- und ein Gesangverein sowie die Theatergruppe Stettfelder Freilichtbühne, die im Hof der Alten Mühle Stücke aufführt; seit 2007 betreibt ein Geschichtsarbeitskreis dort ein Heimatmuseum mit wechselnden Ausstellungen.
Durch Stettfeld führt die Staatsstraße 2277 sowie der Fränkische Marienweg; nahe der Autobahn A 70 liegt die Bahnlinie zwischen Bamberg und Rottendorf, deren nächste Bahnhöfe sich im benachbarten Eltmann und in Oberhaid befinden. Auf 11,2 km² kommen 1.141 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 102 Menschen je Quadratkilometer. Nachbarn dieser PLZ sind Lauter, Oberhaid, Eltmann und Ebelsbach.