Über die Postleitzahl 97500
Den überwiegenden Teil dieser Postleitzahl nimmt die Gemeinde Ebelsbach im unterfränkischen Landkreis Haßberge ein. Zu ihr gehören neben dem Hauptort die Gemeindeteile Gleisenau, Rudendorf, Schönbach, Schönbrunn und Steinbach sowie der Weiler Schönbachsmühle.
Erstmals erwähnt wurde Ebelsbach im Jahr 803 als „Ebilbah“, als Kaiser Ludwig der Fromme acht Ortschaften dem Kloster Fulda schenkte. Über Jahrhunderte prägte die Adelsfamilie Rotenhan den Ort, die zwischen 1564 und 1569 das Wasserschloss Ebelsbach errichten ließ – ein Großbrand zerstörte das Renaissancegebäude 2009. Im Ortsteil Gleisenau steht ein zweites Schloss aus dem späten Rokoko, das heute Sitz der Gemeindeverwaltung ist. Rudendorf gehörte im Hochmittelalter zur Herrschaft der Stufenburg, unter anderem im Besitz der Grafen von Andechs-Meranien. Durch den Ort führt der Fränkische Marienweg, und die Bahnstrecke Bamberg–Rottendorf hält am Haltepunkt Ebelsbach-Eltmann.
Auf 25,7 km² kommen 3.837 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 150 je Quadratkilometer.
Die Nachbarschaft reicht von Zeil am Main und Eltmann im Osten bis Baunach, Breitbrunn und Stettfeld auf oberfränkischer Seite im Westen.