Über die Postleitzahl 96242
Auf halber Strecke zwischen Coburg und Kronach, an der B 303, liegt die Gemeinde Sonnefeld, die der Postleitzahl 96242 im Landkreis Coburg ihren Namen gibt. Zu ihr zählen neben dem Hauptort die Gemeindeteile Gestungshausen, Firmelsdorf, Bieberbach, Hassenberg, Neuses am Brand, Oberwasungen, Weischau und Wörlsdorf.
Namensgebend war das 1260 von Heinrich II. von Sonneberg gegründete Zisterzienserkloster „campus solis“, das nach einem Brand nahe dem älteren Dorf Hofstädten wieder aufgebaut wurde und bis zu seiner Auflösung 1526 in der Reformation viele umliegende Orte als Grundherr prägte – darunter Gestungshausen, mit einer Ersterwähnung 1122 der älteste Ort der Gemeinde. Eine Besonderheit ist die 1925 gegründete Siedlungskommune „Neu-Sonnefeld“, in der Quäker ohne Privatbesitz zusammenlebten, ein Kinderheim und einen Verlag betrieben und die erst 1934 unter dem NS-Staat ihr Kinderheim aufgeben mussten, bevor die Siedlung 1945 reprivatisiert wurde. Der Bahnhof Sonnefeld lag an der inzwischen stillgelegten Strecke nach Neustadt bei Coburg, heute verkehren Regionalbusse Richtung Kronach und Coburg.
Die Einwohnerzahl der Gemeinde wuchs von 1400 vor dem Zweiten Weltkrieg auf 2782 im Jahr 1966 und lag Ende 2021 bei 4576; für die gesamte PLZ mit 34,6 km² Fläche zählt der Zensus 4.414 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 128 je km². Nachbar-PLZ sind unter anderem Ebersdorf bei Coburg, Weidhausen bei Coburg und Mitwitz.