Über die Postleitzahl 96237
Zwischen Coburg und Lichtenfels, im oberen Tal des Füllbaches, liegt die Gemeinde Ebersdorf bei Coburg, die den größten Teil der Postleitzahl 96237 stellt. Zu ihr gehören neben dem Hauptort die Gemeindeteile Großgarnstadt, Frohnlach, Kleingarnstadt, Oberfüllbach und Friesendorf, die 1965 und im Zuge der Gebietsreform 1971 sowie 1978 eingegliedert wurden.
Großgarnstadt reicht mit archäologischen Spuren bis in die jüngere Urnenfeldzeit um 800 vor Christus zurück und wurde 1225 erstmals als „Garnstat major“ erwähnt; 1632 brannten Truppen Wallensteins große Teile des Ortes nieder, dessen Wiederaufbau bis ins frühe 18. Jahrhundert dauerte. Frohnlach entstand im 11. Jahrhundert durch Rodung im Lichtenfelser Forst und gehörte über Jahrhunderte dem Kloster Sonnefeld, dem es 1260 von Heinrich II. von Sonneberg übergeben wurde. Ebersdorf selbst kam über die Grafen von Sonneberg und die Bamberger Bischöfe in seine heutige Gestalt und ist heute Industriestandort für Möbel- und Polstermöbel, Wellpappe sowie Maschinenbau – bis zu vierzehn Polstermöbelhersteller waren hier ansässig. Seit 2010 sitzt in Ebersdorf die Integrierte Leitstelle, die Rettungsdienst und Feuerwehr der Landkreise Coburg, Kronach und Lichtenfels koordiniert.
Auf 26,3 km² zählt die PLZ 6.053 Einwohnerinnen und Einwohner bei einer Dichte von 230 je km². Verkehrlich liegt Ebersdorf an der B 303 und seit 2007 an der Anschlussstelle der A 73, benachbart sind unter anderem Lichtenfels, Sonnefeld und Grub am Forst.