Über die Postleitzahl 97537
Wipfeld liegt rechts des Mains am südöstlichen Rand des Landkreises Schweinfurt und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schwanfeld; die Postleitzahl deckt den größeren Teil der Gemeindefläche ab. Mit gut vier Quadratkilometern ist sie eine der kleinsten der Region.
Der Weinort im Anbaugebiet Franken wurde erstmals 918 urkundlich genannt. Fünf Heilquellen führten Ende des 18. Jahrhunderts zum Bau eines Bades, das nach dem Verkauf an Benediktiner zum Kloster St. Ludwig ausgebaut wurde; eine Fähre verbindet den Ort bis heute mit diesem Gemeindeteil auf der anderen Mainseite, wo sich zugleich der kleinste Binnenhafen Bayerns befindet. Mit Conrad Celtis und Eulogius Schneider stammen zwei bekannte Gelehrte aus dem Dorf, an sie erinnert seit 2009 ein Literaturhaus mit Literaturmuseum. Der Wein der Lage wird seit 1971 als Wipfelder Zehntgraf vermarktet.
Auf 4,2 km² entfallen 992 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 236 je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind Eisenheim, Kolitzheim, Röthlein, Schwanfeld und Waigolshausen.