Über die Postleitzahl 97631
Bad Königshofen im Grabfeld liegt an der Fränkischen Saale zu Füßen der Haßberge, im Grenzbereich zweier Naturparks – der Bayerischen Rhön und des Thüringer Walds –, und trägt seit 1974 den Titel Kurstadt mit anerkanntem Peloidkurbetrieb. Zur Kleinstadt gehören die Ortsteile Althausen, Aub, Eyershausen, Gabolshausen, Ipthausen, Merkershausen und Untereßfeld.
Erste urkundliche Erwähnung findet der Ort 742 anlässlich einer Schenkung an das Bistum Würzburg, Grabfunde aus der Zeit um 600 belegen jedoch eine deutlich ältere Besiedlung. Um 1235 erhielt der Ort das Stadtrecht. Die 1893 eröffnete und bis 1997 vollständig zurückgebaute Grabfeldbahn verband die Stadt einst mit Bad Neustadt. Heute prägt die FrankenTherme mit ihren beiden Heilquellen Urbani und Regius das wirtschaftliche Leben der Stadt; im Ortsteil Ipthausen liegt zudem seit 1920 der jüdische Friedhof der Stadt. Sportlich sticht der Schachverein hervor, dessen Frauenmannschaft bereits viermal deutscher Meister wurde.
5.811 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 89,8 km², das ergibt 65 je Quadratkilometer. Zum Gemeindegebiet zählen zudem die komplett bewaldeten, gemeindefreien Gebiete Bundorfer Forst und Sulzfelder Forst.
Nachbarorte sind Stadtlauringen, Aidhausen, Bundorf, Sulzdorf an der Lederhecke und Sulzfeld.