Über die Postleitzahl 97849
Am Rande des Spessarts, zwischen Aschaffenburg und Würzburg, liegt die Gemeinde Roden im Landkreis Main-Spessart, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld. Diese Postleitzahl umfasst nahezu die gesamte Gemeinde mit dem Hauptort Roden und dem Gemeindeteil Ansbach zu etwa gleichen Teilen. Roden wurde 1348 erstmals urkundlich erwähnt, der Name bedeutet schlicht gerodetes Land. Über Jahrhunderte gehörte der Ort zum Hochstift Würzburg, fiel 1803 an die Grafen Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und wechselte über das badische, dann österreichische Mediatamt Steinfeld schließlich 1819 zu Bayern.
Ansbach, seit 1976 Teil der Gemeinde Roden, wurde bereits 1279 als „Osbach“ genannt und gehörte zur Benediktinerabtei Neustadt am Main. Im Jahr 1630 starb der Ort durch Pest und Hungersnot bis auf fünf Personen aus – eine der einschneidendsten Episoden seiner Geschichte. Die Kirche St. Cyriakus in Roden stammt von 1710, ihr Turm reicht in die Zeit Julius Echters zurück, und auf dem Friedhof steht eine bedeutende Sandstein-Kreuzigungsgruppe aus der ehemaligen Benediktinerabtei Neustadt von 1586. Roden liegt am Übergang zwischen dem Buntsandstein des Spessarts und dem Muschelkalk der fränkischen Platte, ein Großteil der Bevölkerung pendelt zur Arbeit nach Lohr, Marktheidenfeld oder Würzburg.
Auf 20,0 km² zählt die Postleitzahl 985 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 49 je Quadratkilometer. Zu den Nachbarorten zählen Marktheidenfeld, Karbach, Neustadt am Main, Steinfeld und Urspringen, die Vorwahl lautet 09396.