Über die Postleitzahl 97900
Die Stadt Külsheim im Main-Tauber-Kreis füllt diese Postleitzahl fast vollständig aus, mit der Kernstadt und den Stadtteilen Hundheim, Steinbach, Uissigheim und Eiersheim. Külsheim trägt den Beinamen Brunnenstadt, da es im Stadtgebiet 18 Brunnen gibt, darunter der Dreischalenbrunnen im Zentrum, der auch im Stadtwappen erscheint. Erstmals 1144 als Cullesheim erwähnt, erhielt der Ort 1292 durch König Adolf von Nassau das Stadtrecht und fiel nach wechselndem Besitz, zeitweise auch unter den Grafen von Wertheim, 1480 endgültig an Kurmainz.
Eine geologische Besonderheit sind uralte Fußabdrücke der Gattung Chirotherium, eingeprägt in den Buntsandstein bei Külsheim von Reptilien aus der Zeit der Trias, die als gemeinsame Vorfahren von Dinosauriern und Krokodilen gelten. Im Weiler Roter Rain steht eine 1973 aus dem aufgegebenen Ort Wolferstetten originalgetreu wiederaufgebaute Kapelle mit Nachbildungen der berühmten Leuchterengel Tilman Riemenschneiders, deren Originale 1912 verkauft wurden. Während des Bauernkriegs zog Götz von Berlichingen mit seinen aufständischen Truppen in die Stadt ein, und 1866 fand bei Hundheim während des Deutschen Kriegs ein Gefecht statt, an das noch heute ein Denkmal erinnert.
Auf 81,2 km² zählt diese Postleitzahl 5.208 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 64 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Wertheim, Tauberbischofsheim, Königheim und Werbach, die Vorwahl lautet 09345.