Über die Postleitzahl 97956
Zwischen Tauberbischofsheim, Wertheim und Würzburg erstreckt sich im Main-Tauber-Kreis die Gemeinde Werbach, die der Verwaltungsgemeinschaft Tauberbischofsheim angehört. Zur Gemeinde zählen neben dem namensgebenden Ortsteil unter anderem Gamburg, Wenkheim und Niklashausen; die heutige Gemeinde entstand 1975, als sich Gamburg und Niklashausen der zwei Jahre zuvor aus Werbach, Wenkheim, Werbachhausen und Brunntal gebildeten Gemeinde anschlossen.
Über Gamburg wacht die gleichnamige Burg, das Wahrzeichen des Ortsteils, während sich zwischen Werbach und Werbachhausen die Wallfahrtskapelle Liebfrauenbrunn befindet. In Niklashausen trat 1476 der als Pauker von Niklashausen bekannte Hans Böhm als Prediger vor die Wallfahrer und soll dabei eine große Schar Bauern um sich versammelt haben; dennoch nahm man ihn fest und richtete ihn in Würzburg als vermeintlichen Ketzer hin. Östlich von Wenkheim liegt ein jüdischer Friedhof, der bis 1938 belegt war. Am Höhberg erschließt der Steinbruch Werbach einen im Land seltenen, fast geschlossenen Aufschluss des Unteren Muschelkalks, und die Weinlagen der Gemeinde gehören zur Weinregion Tauberfranken. Auf der Tauberinsel betreibt die DLRG einen Zeltplatz, den der Fluss vollständig umfließt.
Auf 43,0 km² zählt die Postleitzahl 3.237 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 75 je Quadratkilometer entspricht.
Nachbarorte in den angrenzenden Postleitzahlen sind Tauberbischofsheim, Großrinderfeld, Külsheim und Wertheim.