Über die Postleitzahl 97999
Igersheim liegt an der Tauber im Main-Tauber-Kreis und gehört der Verwaltungsgemeinschaft Bad Mergentheim an; fast das gesamte Gemeindegebiet mit den Ortsteilen Harthausen, Neuses, Simmringen und einem Teil von Bernsfelden fällt unter diese Postleitzahl. Erstmals 1090 urkundlich erwähnt, gehörte der Ort ab 1431 zur Deutschordensballei Franken und stand rund 400 Jahre unter der Herrschaft des Deutschen Ordens, bis Napoleon 1809 dessen Auflösung in den Rheinbundstaaten befahl und Igersheim an Württemberg fiel.
Von der im 13. Jahrhundert errichteten Burg der Herren von Hohenlohe-Brauneck ist die Burgruine Neuhaus erhalten. Bis 1906 wurde in Igersheim Wein angebaut, ehe die Reblauskrankheit Peronospora den gesamten Bestand vernichtete; die Einwohner werden im örtlichen Dialekt Igerschmer genannt, nach dem Kalrob, einer seit dem 15. Jahrhundert angebauten Steckrübenart. Bernsfelden, dessen Ortsteil Bowiesen als Exklave ganz vom übrigen Gemeindegebiet getrennt liegt, gehört ebenfalls zu Igersheim. Auf 41,7 km² leben 5.460 Menschen, das entspricht 131 Einwohnerinnen und Einwohnern je Quadratkilometer.
Der Haltepunkt Igersheim liegt an der Bahnstrecke Crailsheim–Königshofen, die Gemeinde selbst an der Württemberger Weinstraße und dem Taubertalradweg. Nachbarorte sind Bad Mergentheim, Weikersheim, Lauda-Königshofen und Bütthard.