Über die Postleitzahl 99820
Am Rand des Nationalparks Hainich, zwischen den Hörselbergen und dem Thüringer Becken, liegt im Wartburgkreis die Gemeinde Hörselberg-Hainich mit der Postleitzahl 99820. Die Gemeinden Behringen und Hörselberg schlossen sich 2007 freiwillig zusammen und umfasst heute zahlreiche Ortsteile wie Sättelstädt, Großenlupnitz, Tüngeda, Craula und Hütscheroda mit seinem Wildkatzendorf.
Der Ortsteil Sättelstädt wird bereits um das Jahr 1015 in einer Urkunde Kaiser Heinrichs II. für das Kloster Fulda als „Setinstete“ genannt. Hastrungsfeld ist mit einer Sage verbunden, nach der eine englische Königin im Traum erfuhr, ihr verstorbener Mann schmachte im Höllenpfuhl am Großen Hörselberg. In Craula weist die frühgeschichtliche Wallburg Thiemsburg auf eine Besiedlung schon vor der ersten urkundlichen Erwähnung 1280 hin, und bei Bolleroda verlief einst die alte Geleitstraße von Eisenach nach Bad Langensalza. Auf dem Gemeindegebiet stehen heute 16 Windkraftanlagen, unter anderem auf der Tüngedaer Höhe.
Die Gemeinde zählt 6.011 Einwohnerinnen und Einwohner auf 141,5 km², was einer Dichte von 42 je Quadratkilometer entspricht. Die Bundesautobahn 4 durchquert das Gebiet auf 14,4 Kilometern; Nachbarn sind unter anderem Eisenach, Waltershausen und Bad Langensalza.