Über die Postleitzahl 99947
Bad Langensalza im Unstrut-Hainich-Kreis stellt gut vier Fünftel der Fläche dieser Postleitzahl und liegt bei der Einwohnerzahl im Kreis nur hinter der Kreisstadt Mühlhausen. Zu ihr gehören zahlreiche Dörfer wie Aschara, Merxleben, Nägelstedt und Thamsbrück sowie der Ortsteil Klettstedt. Kleinere Anteile tragen die Gemeinden Kirchheilingen und Sundhausen bei, ein geringer Rand reicht auch nach Tottleben.
Als eine der Waidstädte kam die Stadt einst zu beachtlichem Wohlstand, wovon die weiträumig ummauerte Altstadt zeugt, nach Erfurt und Mühlhausen die drittgrößte in Thüringen. Die Marktkirche aus Langensalzaer Travertin trägt einen 81 Meter hohen Turm und gehört zu den größten Stadtkirchen Thüringens. 1866 lieferten sich preußische und hannoversche Truppen bei Langensalza eine Schlacht, die zunächst zugunsten Hannovers ausging, das sich zwei Tage später dennoch geschlagen geben musste. Nachdem 1811 bei Flussregulierungen Schwefelquellen entdeckt worden waren, entwickelte sich die Stadt zum Kurort mit dem Namenszusatz „Bad“ seit 1956.
Zehn Themengärten, der Rosengarten und der Japanische Garten prägen das heutige Stadtbild ebenso wie die nahen Wanderwege des Nationalparks Hainich mit seinem Baumkronenpfad.
Über diese Postleitzahl verteilen sich 17.925 Einwohnerinnen und Einwohner auf 157,4 km², das sind 114 je Quadratkilometer. Nachbarorte liegen unter anderem in Richtung Bad Tennstedt und Tonna.