Über die Postleitzahl 04618
Im äußersten Osten des Landkreises Altenburger Land, an der Grenze zu Sachsen, liegt die Gemeinde Langenleuba-Niederhain, die den größten Teil dieser Postleitzahl stellt. Ein kleinerer Teil gehört zur Nachbargemeinde Göpfersdorf, die wie Langenleuba-Niederhain von der Gemeinde Nobitz mitverwaltet wird. Zu Langenleuba-Niederhain zählen die Ortsteile Beiern, Buscha, Lohma, Neuenmörbitz und Zschernichen.
Der Ort Langenleuba wurde 1290 erstmals urkundlich erwähnt, damals im Zusammenhang mit einer Sühneleistung für den Mord an Heinrich von Kaufungen. Auffällig gering ist die Einwohnerdichte, weil der Leinawald, der größte Wald des Landkreises, fast die Hälfte der Gemeindefläche einnimmt; im Ortsteil Zschernichen wurde einst die Oberförsterei des Waldes eingerichtet. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das im Ortskern gelegene Rittergut mit dem barocken sogenannten Halben Schloss und die St. Nikolaikirche, dazu die St. Katharinenkirche in Neuenmörbitz und ein weiteres Gotteshaus in Lohma. Unterhalb des Ortes staut die Talsperre Schömbach die Wiera zu einem See mit 7,71 Millionen Kubikmetern Fassungsvermögen auf, der sich bis nach Sachsen erstreckt. Bis 1995 war der Ort über den Bahnhof Beiern-Langenleuba an die Strecke Altenburg–Langenleuba-Oberhain angebunden, zu der auch die 330 Meter lange Wiesebacher Brücke gehörte.
Heute zählt die Postleitzahl 1.952 Einwohnerinnen und Einwohner auf 45,2 km², das sind 43 je Quadratkilometer.
Die Kreisstadt Altenburg liegt von hier aus 11 Kilometer entfernt, die sächsischen Städte Penig und Waldenburg grenzen als Nachbarn an.