Über die Postleitzahl 04603
Östlich von Altenburg, am Rand der Leipziger Tieflandsbucht, liegt die flächengrößte Gemeinde des Landkreises Altenburger Land: Nobitz, nach Altenburg, Schmölln und Meuselwitz die viertgrößte Kommune des Kreises nach Einwohnerzahl. Zur Postleitzahl gehören außerdem die Gemeinden Windischleuba und Göhren. Überregional bekannt macht Nobitz vor allem der 1913 errichtete Flughafen Altenburg-Nobitz auf ihrem Gebiet.
Als slawische Gründung wird die Kirche im Dorf Nibodiz erstmals 1166 in einer Zinsurkunde des Zeitzer Bischofs erwähnt. Der östlichste Ort Thüringens, der zu Nobitz gehörende Ortsteil Jückelberg, entstand 1973 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Flemmingen und Wolperndorf, deren Dorfform mit Vierseithöfen und Kirche unter Denkmalschutz steht. Windischleuba wiederum geht auf eine Wasserburg zurück, die im 16. Jahrhundert zum noch heute gut erhaltenen Schloss umgebaut wurde; der Ortsname bedeutet ursprünglich „Kleinleuben“, zur Unterscheidung vom benachbarten Großleuben. In Göhren verweist der altsorbische Name „Goren“ auf die Lage des Orts „am Berg“.
Zahlreiche Altenburger Vierseithöfe prägen bis heute das ländliche Bild der Region; im Ortsteil Ehrenhain beherbergt ein solcher Hof aus der Mitte des 17. Jahrhunderts inzwischen ein kleines Heimatmuseum. Auf 129,1 km² leben 9.232 Einwohnerinnen und Einwohner, was 71 je Quadratkilometer entspricht. Die Postleitzahl grenzt an Altenburg, Schmölln und Frohburg sowie an mehrere sächsische Gemeinden.