Über die Postleitzahl 04643
Geithain, eine Große Kreisstadt im südlichen Teil des sächsischen Landkreises Leipzig, gibt dieser Postleitzahl ihren Namen. Neben der Kernstadt gehört der Ortsteil Narsdorf mit seinen zahlreichen Ortslagen wie Dölitzsch, Seifersdorf und Ossa dazu, der erst 2017 nach Geithain eingemeindet wurde.
Die Stadt wurde um einen lang gestreckten Straßenmarkt herum angelegt, vermutlich schon um 1200 – eine Anordnung, die sich ähnlich im nahen Rochlitz findet; eine Ratsverfassung ist seit 1335 nachweisbar. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Stadtmauer mit runden Bastionen, das erhaltene untere Stadttor und der Pulverturm, der einst zum adligen Freihof gehörte. Die romanisch-gotische Nikolaikirche birgt unterirdische Gänge, und im Alten Pfarrhaus sind in der sogenannten Kalandstube Wandmalereien aus dem Jahr 1562 erhalten. Am Kalkweg steht mit dem Geithain-Sommerhof der älteste teilweise erhaltene Hoffmannsche Ringofen Sachsens, den 1870 sogar der sächsische König Johann besichtigte. Geithain liegt im Sächsischen Hügelland am Bach Eula, der im nahen Waldstück Wickershain entspringt.
Die Postleitzahl zählt 6.918 Einwohnerinnen und Einwohner auf 54,5 km², das entspricht 127 je Quadratkilometer.
Als Nachbarn grenzen Bad Lausick und Frohburg im Landkreis Leipzig sowie Rochlitz und Penig in Sachsen an.