Über die Postleitzahl 04651
Bad Lausick, ein staatlich anerkannter Kurort im Landkreis Leipzig, prägt diese Postleitzahl fast vollständig. Zur Stadt gehören zahlreiche Ortsteile wie Glasten, Steinbach mit Beucha und Kleinbeucha, Ballendorf, Ebersbach, Etzoldshain, Buchheim und Lauterbach, die überwiegend erst 1994 und 1999 eingemeindet wurden.
Der Ort wurde 1096 erstmals als „Luzke“ urkundlich erwähnt, seinen heutigen Namen mit dem Zusatz „Bad“ trägt er erst seit 1913. Den Grundstein für die Kurtradition legte ein Zufall: Beim Braunkohleabbau wurde 1820 im Gelände des heutigen Kurparks eine Heilquelle entdeckt, schon ein Jahr später eröffnete das nach seinem Entdecker benannte Herrmannbad. Die romanische St.-Kilian-Kirche besitzt eine Orgel, die Gottfried Silbermann 1722 ursprünglich für die Chemnitzer Johanniskirche baute und die 1792 erweitert wurde. Im Villenviertel rund um den Kurpark mit seiner Freilichtbühne „Schmetterling“ sind zahlreiche Bauten im Jugendstil erhalten. Ihre Quelle hat die Parthe im Ortsteil Glasten, unweit des Landschaftsschutzgebietes Colditzer Forst.
In der Postleitzahl leben 7.967 Menschen auf 69,8 km², das ergibt eine Dichte von 114 Einwohnern je Quadratkilometer.
Zu den Nachbarn zählen Geithain und Frohburg im Süden sowie Grimma und Colditz im Norden und Osten.