Über die Postleitzahl 06333
Am Südostrand des Harzes liegt die Postleitzahl 06333, die zu gut drei Vierteln zur Stadt Hettstedt gehört und darüber hinaus in die Stadt Falkenstein/Harz mit dem Ortsteil Endorf reicht. Zu Hettstedt zählen hier die Ortsteile Walbeck und Ritterode.
Die Stadt geht auf eine frühe Siedlung an einer Wipperfurt zurück und wurde 1046 erstmals als „Heichstete“ genannt. Der Legende nach fanden hier 1199 die Brüder Napian und Neucke Kupfer, dessen Abbau samt der dabei gewonnenen bedeutenden Silbermengen über Jahrhunderte die Stadt prägte; 1785 entstand hier zur Entwässerung der Gruben die erste Dampfmaschine wattscher Bauart in Preußen. Das Saigertor gilt als Wahrzeichen der Altstadt am westlichen Wipperufer. Der Ortsteil Walbeck war schon zu Zeiten Heinrichs I. und der Kaiser Otto I. bis III. ein kaiserlicher Hof, ehe Otto III. ihn 985 der Äbtissin Mathilde von Quedlinburg für ein Nonnenkloster schenkte; vom Kloster sind noch Kreuzgänge im 1765 errichteten Schloss Walbeck erhalten. Endorf, Ortsteil von Falkenstein/Harz, wurde bereits 934 erwähnt und war im Mittelalter eine bekannte Gerichtsstätte, worauf die Flurnamen Galgen- und Räderberg bis heute hinweisen.
Die Bundesstraßen 180 und 86 sowie eine westliche Umgehung binden Hettstedt an das Straßennetz an. Auf 47,0 km² leben 13.483 Menschen, das entspricht 287 Einwohnern je km².
Nachbarorte sind Mansfeld, Gerbstedt, Aschersleben und Falkenstein.