Über die Postleitzahl 06456
Zwischen Hettstedt und Aschersleben, an der Nordgrenze des Landkreises Mansfeld-Südharz, erstreckt sich die 2010 aus zwölf Gemeinden gebildete Stadt Arnstein. Die Postleitzahl 06456 deckt praktisch das gesamte Stadtgebiet ab, von Sandersleben über Bräunrode, Quenstedt und Stangerode bis zu Wiederstedt, Sylda, Welbsleben und Arnstedt.
Namensgeberin der jungen Einheitsgemeinde ist die Burg Arnstein zwischen den Ortsteilen Harkerode und Sylda, Sitz des einstigen Amtes Arnstein der Grafschaft Mansfeld. Sandersleben besaß bereits im frühen 14. Jahrhundert Stadtrecht und blühte im Spätmittelalter durch Kupferbergbau am Rande des Mansfelder Reviers auf; eine jüdische Gemeinde, die 1794 rund zehn Prozent der Bevölkerung stellte, erhielt 1829 mit herzoglicher Hilfe eine Synagoge. Stangerode trägt seit 2009 das Prädikat staatlich anerkannter Erholungsort. Durch die Ortsteile Wiederstedt und Sandersleben fließt die aus dem Harz kommende Wipper, die sich bei Sandersleben ein Tal gegraben hat.
Auf 121,8 km² zählt die Postleitzahl 06456 6.297 Einwohnerinnen und Einwohner, im Schnitt 52 je Quadratkilometer. Arnstein grenzt an Hettstedt, Mansfeld und Gerbstedt sowie an Könnern, Aschersleben und Falkenstein.