Über die Postleitzahl 08645
Bad Elster, eines der ältesten Mineral- und Moorheilbäder Deutschlands, trägt fast die gesamte Postleitzahl 08645 im äußersten Süden des Vogtlandkreises. Der Ort liegt hoch im Tal der Weißen Elster, unmittelbar an der tschechischen Grenze im Winkel zwischen Böhmen, Bayern und Sachsen, eingebettet zwischen bewaldeten Höhenzügen, die das Klima mildern. Zur Stadt gehören außerdem die Ortsteile Mühlhausen und Sohl, die beide als staatlich anerkannter Kurort gelten.
Bis 1875 hieß der Ort schlicht Elster, dessen Name vermutlich auf das germanische Wort Alistra für „fließen, strömen“ zurückgeht – der Vogel im Stadtwappen ist demnach nur dem Gleichklang der Namen geschuldet. Die bedeutendsten Kurgebäude stammen aus der Zeit um die Jahrhundertwende: das Königliche Kurhaus von 1888 bis 1890 im Stil der Neorenaissance, das um 1908 errichtete Albert-Bad und das König Albert Theater von 1913/14. In Sohl wird seit 1538 der „Sohler Säuerling“ erwähnt, ein natürliches Mineralwasser, dessen Versand ab 1909 durch die Sohler Mineralquellen GmbH überregional bekannt wurde.
Auf 19,8 km² zählt die Postleitzahl 3.534 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 179 je Quadratkilometer. Der Bahnhof liegt an der Strecke Plauen–Eger nahe Mühlhausen; nördlich schließt sich Adorf unter der 08626 an, südöstlich Bad Brambach mit der 08648.