Über die Postleitzahl 14059
Der Ortsteil Charlottenburg trägt gut drei Viertel der Postleitzahl 14059 im gleichnamigen Bezirk, den Rest steuert Westend bei. Zur Fläche gehört der sogenannte Danckelmannkiez rund um den Klausenerplatz nahe dem Schloss Charlottenburg.
Als Stadt gegründet im Jahr 1705, stieg Charlottenburg 1893 zur Großstadt auf und führte zeitweise sogar bundesweit die Rangliste der Gemeinden nach Steuereinnahmen je Einwohner an. Mit der Eingemeindung nach Groß-Berlin 1920 entstand daraus der Bezirk Charlottenburg, der 2001 mit Wilmersdorf fusionierte und dabei selbst zum Ortsteil herabgestuft wurde; 2004 wurde das frühere Bezirksgebiet dann noch einmal neu zugeschnitten und in drei eigenständige Ortsteile aufgeteilt, zu denen neben Charlottenburg selbst auch Westend und Charlottenburg-Nord zählen. Schon im ausgehenden Mittelalter bestanden hier mit Lietzow, Casow und Glienicke drei Siedlungen slawischen Namens, aber gemischter Bevölkerung. 1695 erhielt Sophie Charlotte den Ort Lietzow von ihrem Mann, Kurfürst Friedrich III., und ließ dort das 1699 fertiggestellte Sommerschloss Lützenburg errichten. Der Klausenerplatz selbst diente von 1844 bis 1889 als Reitplatz der Garde du Corps, ehe er nach dem Bebauungsplan von James Hobrecht zu einem von Wohnhäusern umgebenen Schmuckplatz wurde.
Auf 2,8 km² leben 21.617 Menschen, was 7.753 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht.
Die PLZ grenzt an Charlottenburg-Nord, Westend und weitere Charlottenburger Gebiete.