Über die Postleitzahl 17036
Diese Postleitzahl deckt nur einen kleinen, östlichen Ausschnitt von Neubrandenburg ab, der Kreisstadt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte am Tollensesee; im Unterschied zu den übrigen Postleitzahlen der Stadt liegt der Schwerpunkt hier auf Wohngebieten wie der Oststadt, Carlshöhe, Küssow und Fritscheshof.
Die Oststadt ist nach der Südstadt das zweite große, zusammenhängend geplante Neubaugebiet Neubrandenburgs aus der Nachkriegszeit: Grundsteinlegung und Baubeginn waren am 22. April 1970. Den Entwurf lieferte die Berliner Architektin Iris Grund, an der Umsetzung wirkten außerdem Kurt Ehlert, Klaus Radecke, Manfred Hartung sowie Günter Gisder mit, während Eberhard Spilker die Freiflächen plante. Iris Grund hatte zuvor bereits das im Zentrum der Stadt stehende Haus der Kultur und Bildung entworfen.
Neubrandenburg selbst gehört zu den vier Oberzentren Mecklenburg-Vorpommerns und ist überregional vor allem für seine gut erhaltene Stadtbefestigung aus Backstein sowie den zentrumsnahen Tollensesee bekannt. Bedeutende Wirtschaftszweige der Stadt sind Anlagen- und Maschinenbau, Logistik und Gesundheitswirtschaft, dazu zieht die hohe Zentralität überregional auch Kundschaft aus dem Umland an.
14.025 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 11,6 km², das entspricht 1.206 je Quadratkilometer. Angrenzend liegen die übrigen Postleitzahlen Neubrandenburgs sowie das Gebiet um Cölpin.