Über die Postleitzahl 17033
Neubrandenburg, Kreisstadt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, ist eines der vier Oberzentren im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns; diese Postleitzahl deckt den größten Teil des Stadtgebiets ab, darunter die historische Innenstadt und Viertel wie das Jahnviertel, das Katharinenviertel und die Südstadt.
Kennzeichnend ist die auf rund 2,3 Kilometern fast vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtmauer aus Backstein, die bis zu sieben Meter hoch ist und als eines der vollständigsten Beispiele einer solchen Befestigung im norddeutschen Raum gilt. Die Stadtgründung ging dem 1170 gestifteten Kloster Broda unmittelbar voraus, dessen Bau nach neueren Forschungen kaum vor 1240 begann. Am Tollensesee, der die Stadt südlich begrenzt, verbindet der Kulturpark Innenstadt und Strandbad Broda miteinander. Vom Turm der Konzertkirche und vom HKB-Turm lässt sich die Stadt überblicken.
Im südöstlichen Stadtteil Fünfeichen entstand um 1870 ein Stadtgut, das der Neubrandenburger Advokat Moritz Loeper anlegte; 1938 verkaufte die letzte Besitzerin, Olga Jürges, es an die Wehrmacht, die dort einen Truppenübungsplatz einrichtete. Das kommunale Kino Latücht ist in einer ehemaligen katholischen Kirche von 1907 untergebracht und zeigt seit dem Umbau 1996 unter anderem Programme zu deutsch-deutschen Filmwelten. Traditionell finden im Kulturpark Oster-, Pfingst- und Oktoberfest statt, dazu im August das Vier-Tore-Fest mit Konzerten auf dem Marktplatz.
28.126 Menschen leben auf 58,5 km², das ergibt eine Dichte von 481 je Quadratkilometer. Nachbarn dieser Postleitzahl sind unter anderem die Gebiete um Sponholz, Rosenow und Cölpin.