Über die Postleitzahl 17121
Anders als die meisten Postleitzahlen dieser Region liegt diese Postleitzahl nicht im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, sondern im benachbarten Landkreis Vorpommern-Greifswald: Die Landstadt Loitz stellt gut die Hälfte der Fläche, dazu kommen die Gemeinden Sassen-Trantow und Görmin.
Loitz blieb im Zweiten Weltkrieg trotz errichteter Panzersperren von größeren Zerstörungen verschont, weil sich der Loitzer Superintendent Karl Winter gegen einen Durchhaltebefehl des Bürgermeisters stellte, der kurz vor der Besetzung durch die Rote Armee floh; zuvor waren im Ort ab 1940 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus mehreren besetzten Ländern in einem Barackenlager untergebracht, von denen etwa hundert an den Folgen von Krankheit, Hunger und Misshandlung starben. Die historische Altstadt, deren Straßenführung ins späte 13. Jahrhundert zurückreicht, prägt mit der Stadtkirche St. Marien und den Resten der Stadtbefestigung samt Steintor bis heute das Bild der Peenestadt.
In Görmin blieb der Hauptort, anders als die umliegenden Dörfer, bis zur Kollektivierung in der DDR ein reines Bauerndorf; die älteste Erwähnung im Gemeindegebiet betrifft den heutigen Ortsteil Alt Jargenow um das Jahr 1220. Sassen-Trantow entstand erst 2004 aus dem Zusammenschluss zweier Dörfer und liegt zwischen dem mittleren Peenetal und dem Tal der Schwinge, wo in ausgewiesenen Naturschutzgebieten auch Biber leben.
Auf 169,5 km² leben 5.855 Menschen, das ergibt eine Dichte von 35 je Quadratkilometer. Über die Bundesstraße 194 ist Loitz mit Demmin und Grimmen verbunden, die nächsten Nachbarorte sind Bentzin und Demmin.