Über die Postleitzahl 19288
Ludwigslust, eines der 18 Mittelzentren Mecklenburg-Vorpommerns, ist Kern der Postleitzahl 19288 im Landkreis Ludwigslust-Parchim; hinzu kommen sieben weitere Gemeinden wie Alt Krenzlin, Göhlen, Groß Laasch, Wöbbelin, Lüblow und Warlow, die vom Amt Ludwigslust-Land verwaltet werden. Ludwigslust selbst ist amtsfrei, aber dessen Verwaltungssitz. Die 1765 gegründete Stadt entstand aus dem Ort Klenow und wuchs um das spätbarocke Schloss der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin, das nach Plänen von Johann Joachim Busch zwischen 1772 und 1776 im E-förmigen Grundriss errichtet wurde und als „Versailles des Nordens“ gilt. Das Stadtrecht erhielt Ludwigslust erst 1876, als schon mehrere Tausend Menschen dort lebten.
Die Gemeinde Wöbbelin ist als Grabstätte des Dichters Theodor Körner bekannt, der 1813 in den Befreiungskriegen fiel; sein Grabdenkmal nach Plänen des Architekten Gottlob Friedrich Thormeyer wurde 1814 eingeweiht und entwickelte sich zu einer vielbesuchten Gedenkstätte. In Groß Laasch bestand von Februar bis Mai 1945 das Konzentrationslager Wöbbelin, an dessen Standort seit 2005 eine Gedenkstätte erinnert. Der Ludwigsluster Ortsteil Leussow bildet seit 2019 eine von Wald umschlossene Exklave der Gemeinde Göhlen.
Auf 235,3 km² zählt die PLZ 19288 15.894 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 68 je Quadratkilometer. Seit Ende 2015 besitzt Ludwigslust einen Anschluss an die A 14, die hier Richtung Magdeburg beziehungsweise zum Schweriner Kreuz führt, und die Bundesstraßen 5 und 191 kreuzen sich in der Stadt. Nach Nordosten schließt die Nachbar-PLZ 19306 mit Neustadt-Glewe an.