Über die Postleitzahl 21271
Hanstedt ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Samtgemeinde im Landkreis Harburg, mit mehreren Ortsteilen entlang des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide, und bildet zusammen mit der Nachbargemeinde Asendorf die Postleitzahl 21271. Zu Hanstedt zählen außerdem die 1972 eingegliederten Ortsteile Nindorf, Ollsen, Quarrendorf und Schierhorn.
Der Ortsname Hanstedt setzt sich aus einer alten Form des altsächsischen Wortes für „hoch“ und der Endung -stedt zusammen und bedeutet etwa „hohe Siedlung“. Als gesichertes erstes Erwähnungsjahr gilt 1252, belegt durch eine Urkunde des Bistums Verden – dieselbe Urkunde nennt im selben Jahr auch Asendorf, das nach heutigem Kenntnisstand bereits um 800 entstanden sein dürfte. Westlich des Hanstedter Ortskerns liegt mit der Heidefläche „Auf dem Töps“ ein Teil des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide, südlich schließen sich die bewaldeten Hanstedter Berge an.
Nindorf, südlich des Hanstedter Kernorts an der Einmündung zweier Landesstraßen gelegen, wurde 1162 erstmals urkundlich erwähnt und ist bis heute ein Haufendorf, dessen Kern von Höfen unter mächtigen Eichen gebildet wird. Ollsen, Quarrendorf und Schierhorn waren bis 1972 eigenständige Gemeinden im Amtsbereich Winsen an der Luhe, gehörten während der französischen Zeit zum Kanton Garlstorf und kamen 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen.
Auf 73,9 km² leben in dieser Postleitzahl 8.344 Menschen, das entspricht 113 je Quadratkilometer. Nachbarn sind Buchholz in der Nordheide, Jesteburg, Egestorf, Undeloh, Salzhausen, Brackel, Marxen und Toppenstedt.