Über die Postleitzahl 21439
Am Nordostrand des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide liegt die Gemeinde Marxen, die praktisch die gesamte Postleitzahl 21439 einnimmt und der Samtgemeinde Hanstedt angehört. Westlich des Ortes fließt die aus der Heide kommende Aue, die weiter unten in die Seeve mündet.
Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort 1239, unter älteren Namensformen wie Marsem und Marxem; 1450 gehörte er zum Goh Salzhausen, und Ende des 17. Jahrhunderts setzte sich das Dorf aus mehreren Vollhöfen, einem halben Hof sowie einer Reihe kleinerer Kotenstellen zusammen. Reste von Hügel- und Ganggräbern auf dem Jägerberg deuten auf eine Besiedlung bereits in der Bronzezeit zwischen 2200 und 1200 v. Chr. hin, in einer Gegend, die einst im Siedlungsgebiet der Langobarden lag. Im Ortskern erinnert ein 1913 errichtetes Denkmal an die Völkerschlacht von Leipzig, das 2013 dem dauerhaften Frieden in Europa gewidmet wurde. Das Feuerwehrmuseum des Landkreises Harburg hat seinen Sitz in Marxen, und mit dem Nordheide-Chor ist der Ort Heimat mehrerer Chöre. Einen eigenen Bahnhof an der Strecke Wittenberge–Buchholz gab es bis zur Aufgabe des Güterverkehrs 1994.
Auf 13,3 km² leben in der PLZ 1.420 Menschen bei einer Dichte von 107 Einwohnern je km². Nachbarlich grenzen Seevetal, Bendestorf, Jesteburg, Hanstedt und Brackel an.