Über die Postleitzahl 22527
Der Bezirk Eimsbüttel deckt diese Postleitzahl vollständig ab; den größten Anteil hat der Stadtteil Stellingen, es folgen Eidelstedt und, nur mit einem schmalen Streifen im Süden, Lokstedt.
Ab 1640 stand Stellingen unter dänischer Herrschaft; von den 1730er Jahren an übernahmen Angehörige der Familie Kölln als Vögte die Verwaltung des Orts, und 1777 ließ der dänische König an der heutigen Kieler Straße eine Zollstation errichten. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg kam Stellingen 1867 zu Preußen, 1927 ging mit der Eingemeindung nach Altona seine Eigenständigkeit verloren, und seit 1951 gehört es zum Bezirk Eimsbüttel.
Eidelstedt, 1347 erstmals als Teil des Eppendorfer Kirchspiels erwähnt, war 1588 als abgegrenzte Feldmark bereits ein ansehnliches Dorf mit gut einem Dutzend Bauernstellen unterschiedlicher Größe sowie mehreren kleineren Kätnerstellen, darunter eine für den Gemeindehirten. Der Name geht möglicherweise auf einen Siedler namens Eyler zurück oder, nach anderer Lesart, auf frühere Blutegelteiche in der Mühlenau. 1768 kam der Ort mit dem Gottorfer Vergleich zur Herrschaft Pinneberg.
19.150 Menschen leben auf 4,6 km², das sind 4.137 je Quadratkilometer. Am Südrand der Postleitzahl liegt außerdem ein kleiner Teil von Lokstedt, dessen Name unter dänischer Herrschaft noch mit langem O geschrieben wurde.