Über die Postleitzahl 23879
Als Eulenspiegelstadt bekannt ist Mölln im Kreis Herzogtum Lauenburg, das den Löwenanteil der Postleitzahl 23879 einnimmt. Der Ort wurde 1188 im Zusammenhang mit dem Möllner See erstmals urkundlich genannt, um 1210 verlegte man die Siedlung auf den Werder zwischen dem See und dem Schulsee, und 1202 verlieh König Waldemar II. Mölln das Lübische Stadtrecht.
Der Legende nach soll der Schalksnarr Till Eulenspiegel 1350 in Mölln gestorben sein; ein Gedenkstein an der Kirche St. Nicolai wird oft fälschlich als sein Grabstein bezeichnet. Seit 1950 zieht der Eulenspiegelbrunnen des Bildhauers Karlheinz Goedtke Besucher an, denen ein Glücksversprechen nachgesagt wird. Das gotische Rathaus von 1373 gilt als einziger erhaltener Bau dieser Stilepoche in Schleswig-Holstein außer dem in Lübeck. Südlich der Altstadt liegt das Wohngebiet Waldstadt, auch Steinfeld genannt, das kein offizieller Stadtteil ist, sich als Bezeichnung für das innerhalb einer Waldfläche gelegene Areal aber durchgesetzt hat. Mölln liegt am Naturpark Lauenburgische Seen und ist über die Anschlussstelle Talkau an der A 24 erreichbar.
Auf 25,3 km² zählt die Stadt 19.616 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 775 je Quadratkilometer. Umliegende Postleitzahlen erschließen unter anderem Breitenfelde und Lankau im Süden sowie Ratzeburg im Osten.