Über die Postleitzahl 24105
Am westlichen Ufer der Kieler Förde, nördlich der Innenstadt, liegen die Kieler Stadtteile Düsternbrook, Blücherplatz und Brunswik, die zusammen die Postleitzahl 24105 bilden.
Düsternbrook ist nach dem Düsternbrooker Gehölz benannt, das 1771 in landesherrlichen Besitz kam; dort legte Christian Cay Lorenz Hirschfeld 1784 eine Forstbaumschule an, bevor Anfang des 19. Jahrhunderts ein Gartenpavillon und eine Seebadeanstalt entstanden. Der Stadtteil wurde 1869 nach Kiel eingemeindet; hier wuchs auch der Schauspieler Axel Milberg auf, der ihm 2019 einen gleichnamigen Roman widmete. Der Name Brunswik taucht schon 1350 auf und gilt als älter als die Stadt Kiel selbst; mit seiner Eingemeindung 1869 kamen zugleich die heutigen Gebiete von Blücherplatz und Düsternbrook zur Stadt, 1871 folgte das Kieler Schloss. Der Blücherplatz ist überwiegend ein Wohnviertel ohne große Sehenswürdigkeiten; benannt wurde er 1902 nach dem Generalfeldmarschall Blücher, dem Sieger der Völkerschlacht bei Leipzig 1813. Zu den wenigen markanten Bauten zählen die bis 1903 errichtete, reich verzierte neugotische Ansgarkirche und die Garnisonkirche St. Heinrich des Architekten Adalbert Kelm.
Auf 3,2 km² leben 20.888 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 6.512 je Quadratkilometer.