Über die Postleitzahl 24107
Westlich der Kieler Innenstadt, am Übergang zum Kreis Rendsburg-Eckernförde, liegt die Postleitzahl 24107. Den größten Flächenanteil hat die zum Amt Achterwehr gehörende Gemeinde Quarnbek, es folgen der Kieler Stadtteil Suchsdorf und die ebenfalls zum Amt Achterwehr zählende Gemeinde Ottendorf.
In Quarnbeks Ortsteil Flemhude erinnert der Name an flämische Händler, die hier ihre auf der Eider transportierten Waren auf Wagen umluden; ihre um 1240 errichtete Feldsteinkirche St. Georg und Mauritius steht bis heute nahezu unverändert am Flemhuder See. Das seit 1282 bezeugte, im 16. Jahrhundert als Wasserburg erbaute Gut Quarnbek gab der Gemeinde ihren Namen; durch ihr Gebiet verläuft, seit 2009 im Straßenbelag markiert, der zehnte östliche Längengrad. Ottendorf wurde 1270 erstmals urkundlich erwähnt, sein Name bedeutet „Dorf des Otto“. Suchsdorf, seit 1958 ein Kieler Stadtteil, geht auf das 1269 als Sukestorpe genannte Dorf zurück und wurde im Zweiten Weltkrieg zu rund 80 Prozent zerstört – vermutlich, weil alliierte Bomberpiloten die nahe Levensauer Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal mit der militärisch bedeutsamen Kanalbrücke in Kiel-Wik verwechselten.
Auf 26,6 km² leben 12.086 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 454 je Quadratkilometer.