Über die Postleitzahl 24306
Die Kreisstadt Plön liegt zwischen mehreren Seen im Kreis Plön und bildet zusammen mit Bösdorf, Lebrade, Rathjensdorf und Wittmoldt die Postleitzahl 24306; Bösdorf wird inzwischen von der Stadt Plön mitverwaltet, die übrigen drei Gemeinden gehören zum Amt Großer Plöner See.
Der Name Plön geht auf das slawische „Plune“ zurück, was eisfreies Wasser bedeutet; 1236 erhielt die auf einer Landenge zwischen den Seen gelegene Siedlung das Lübische Stadtrecht und war von 1561 bis 1761 Residenz eines eigenen Herzogtums. Das im 17. Jahrhundert erbaute Schloss ist bis heute das Wahrzeichen der Stadt, die zudem ein rund 300 Jahre altes Gymnasium sowie das Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie beherbergt. Rathjensdorf, aus den Ortsteilen Rathjensdorf, Theresienhof und Tramm zusammengesetzt, wurde 1963 mit dem Titel Schönstes Dorf geehrt. In Lebrade geht die Kirche auf das Jahr 1240 zurück, ihr heutiger barocker Kern entstand um 1700 auf Befehl des dänischen Königs Christian V. Wittmoldt wurde 1281 als „Wotmolte“ erstmals genannt, ein Name altpolabischen Ursprungs für eine tiefe Stelle im Fluss.
Auf 93,7 km² leben 11.296 Menschen, die Dichte beträgt 121 Einwohner je Quadratkilometer. Westlich der Stadt verbindet der Koppelsberg über die Schwentine den Großen und den Kleinen Plöner See; südlich schließt sich die Postleitzahl von Preetz an.