Über die Postleitzahl 23714
Bad Malente-Gremsmühlen liegt mitten in der Holsteinischen Schweiz, dort wo Diek- und Kellersee im Quellgebiet der Schwentine zusammentreffen, und bildet mit weiteren Dörfern wie Nüchel, Timmdorf und Sieversdorf den Hauptteil dieser Postleitzahl. Ein kleinerer Teil im Süden fällt auf die zum Kreis Plön gehörende Gemeinde Kirchnüchel. Der Ort Malente selbst wurde 1215 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte über Jahrhunderte zum Fürstentum, später Freistaat und Land Oldenburg, ehe er 1937 durch das Groß-Hamburg-Gesetz an Schleswig-Holstein fiel.
Seit der Errichtung eines Sanatoriums 1905 und der Anerkennung als Kneippheilbad 1955 lebt der Ort vom Kurbetrieb; seit 1996 trägt Malente-Gremsmühlen offiziell den Titel „Bad“. Bundesweit bekannt wurde die Sportschule Malente, in der die deutsche Fußballnationalmannschaft von 1966 bis 1994 traditionell ihr letztes Trainingslager vor Weltmeisterschaften bezog. Auf dem nahen Gut Rothensande entstanden zudem die Immenhof-Filme, an die heute ein Museum in Malente erinnert. In Kirchnüchel steht mit der St.-Marien-Kirche die mit rund 110 Metern höchstgelegene Kirche Schleswig-Holsteins, einst ein bedeutender Marien-Wallfahrtsort.
10.942 Einwohnerinnen und Einwohner kommen auf 78,2 km², das ergibt eine Dichte von 140 je km². Nachbarschaftlich reicht das Gebiet von Eutin im Osten bis an die Grenze zum Kreis Plön im Westen.