Über die Postleitzahl 24799
Im äußersten Westen des Kreises Rendsburg-Eckernförde, an der Grenze zum Kreis Schleswig-Flensburg, liegt eine Gruppe kleiner Gemeinden in der Eider-Treene-Niederung: Meggerdorf trägt den größten Teil der Fläche, dazu kommen Christiansholm, Friedrichsholm, Königshügel und Friedrichsgraben sowie ein kleiner Zipfel von Hohn.
Die Dörfer entstanden im 18. Jahrhundert im Zuge der Geestkolonisation und tragen bis heute die Namen ihrer dänischen Stifter: Friedrichsholm wurde 1761 vom Arzt Johann Gottfried Erichsen gegründet und nach König Friedrich V. benannt, das benachbarte Christiansholm ein Jahr später nach dessen Sohn, dem Kronprinzen Christian VII. Auch Friedrichsgraben verdankt seinen Namen dem König. In Friedrichsholm entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts eine Glasfabrik und eine Ziegelei, die beide die örtlichen Torfvorkommen als Brennstoff nutzten, ihren Betrieb aber schon vor dem Zweiten Weltkrieg wieder einstellten. Nordöstlich von Meggerdorf beginnt das Naturschutzgebiet Tetenhusener Moor, dessen erster Teil schon 1928 zum Schutzgebiet erklärt wurde.
Die Landwirtschaft prägt die Wirtschaft der Region bis heute nahezu allein. Auf 53,3 km² leben 1.508 Menschen, das ergibt eine Dichte von 28 Einwohnern je Quadratkilometer.
Nach Süden schließt sich Erfde an, nach Osten Hohn und Tetenhusen, während im Nordwesten die Marschgemeinden um Kropp folgen.