Über die Postleitzahl 25482
Westlich der Kreisstadt Pinneberg liegt Appen, das fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl bildet, am Übergang der Landschaften Hamburger Ring und Holsteinische Elbmarschen. Die Pinnau markiert die Nordgrenze der Gemeinde, zu der auch der Ortsteil Etz gehört.
Erstmals urkundlich erwähnt wird Appen 1269, als ein Ritter aus dem Geschlecht derer von Barmstede der Gemeinde Land schenkte; frühere Funde belegen jedoch eine ältere Besiedlung, etwa ein bronzezeitlicher Grabhügel an der Pinnau. Ende des 19. Jahrhunderts erwarb eine Hamburger Wohltätigkeitseinrichtung bei Appen eine größere Fläche und richtete dort einen Hof für wohnungslose Wanderarbeiter ein, der bis heute stationäre Hilfe für wohnungslose und alkoholkranke Menschen bietet. Mit dem Bau eines Fliegerhorsts 1936, der heutigen Jürgen-Schumann-Kaserne als Unteroffizierschule der Luftwaffe, wandelte sich die einst rein landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Bis heute ist die Landwirtschaft wichtig: Appen liegt im größten zusammenhängenden Baumschulgebiet Europas. Seit 1990 findet jährlich die Benefizveranstaltung „Appen musiziert“ statt, nach eigenen Angaben die größte ehrenamtliche ihrer Art in Deutschland. Auf 20,3 km² kommen 4.817 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 237 je Quadratkilometer.
Zu den Nachbarorten der Postleitzahl zählen Pinneberg, Uetersen, Holm und Heist.