Über die Postleitzahl 22559
Rissen, der westlichste Stadtteil Hamburgs von der Insel Neuwerk abgesehen, deckt praktisch das gesamte Gebiet dieser Postleitzahl im Bezirk Altona ab und zählt zu den Elbvororten.
Urkundlich erscheint der Ort erstmals 1255 als „Risne“. Jahrhundertelang unterstand er der Grafschaft Holstein-Pinneberg und damit, seit 1640, dem Herzogtum Holstein unter dänischer Krone; nach dem Deutsch-Dänischen Krieg fiel er 1866 an Preußen. 1876 wurde Rissen selbständige Gemeinde, ehe es 1927 nach Altona eingemeindet wurde und 1938 mit diesem an Hamburg kam. Bis 1835 hatte die Kaufmannsfamilie Godeffroy große Flächen Moor- und Heideland aufgekauft und aufgeforstet, wodurch aus der kargen Landschaft nach und nach Wald wurde.
Im Zweiten Weltkrieg traf im März 1943 ein Bombenangriff das damals noch dünn besiedelte Rissen, weil britische Flugzeuge ihr eigentliches Ziel in der Hamburger Innenstadt verfehlt hatten. Nach dem Krieg wuchsen mit Siedlungen wie dem Mechelnbusch, dem Niflandring und dem Nagelshof neue Wohnviertel heran.
Die Postleitzahl umfasst 16,4 km² mit 15.948 Einwohnerinnen und Einwohnern, rechnerisch 972 je Quadratkilometer. Nach Westen reicht das Gebiet bis an die Grenze zu Wedel und Pinneberg.